Posted by Feline
März 11th, 2010
2 Comments
Tango, Vino y Amor – O Donna Clara
Die Comedy-Variante des Tangorepertoires
Tags:Bühne, Gesang, Konzert, Latin, Repertoire, spanisch, Tango
Posted under: Musik, Repertoire, Videoclips Kommentar (RSS) | Trackback


[...] Mit wechselnden Pianisten, außerdem z.B. Harfe, Bandoneon, Baß, Cello, Percussion, Gitarre Comedy oder ernst? Mit gefühlvoller oder saukomischer Conference versteht jeder, worum es in den meist spanischen Texten geht. Es darf gelacht, geweint und geseufzt werden… Vor allem aber ist Tango immer eins: Musik zum Tanzen. Ausschnitt aus der Comedy-Variante [...]
Tango I che! Expressiv, intensiv und außergewöhnlich.
Voice: Feline Lang; Piano: Reinhard Langnickel. Musik aus Argentinien zum Hören und Tanzen Sonntag, 6. Juni, um 17 Uhr im Pfarrzentrum St. Josef in MÜNSTER-Kinderhaus.
Schade, dass es schon vorbei ist. Dies war der einhellige Kommentar aller Konzertbesucher an diesem Sonntag. Was an diesem Sonntag geboten wurde, war eine Darbietung der Extraklasse. Feline Lang, ausgebildete Sängerin und Schauspielerin, ist mittlerweile weit über die Grenzen von Berlin, wo sie ein Musiktheater betreibt, als Tangospezialistin bekannt. Facettenreich, mit herausragender Mimik und Situationskomik behaftet, gelang es Frau Lang, die rund zwei Stunden wie im Flug vergehen zu lassen. Reinhard Langnickel, Konzertpianist und -dozent, verstand es meisterhaft, auch aus einem nicht so grandiosen Klavier brillante Töne zu entlocken und den Rhythmus des Tango in den Raum springen zu lassen. Neben den argentinischen – sprich in spanischer Sprache vorgetragenen – Tangos wurden auch Tangos in deutscher Sprache dargeboten, so z.B. der immer noch beliebte Kriminaltango. Ein großartiges Highlight war die Zugabe: La Paloma in der Version von Hans Albers, natürlich als Tango vorgetragen. War es eine Persiflage oder eine Hommage an Hans Albers? Auf jeden Fall sehr vergnüglich und so endete eine Veranstaltung, die nach einer möglichst schnellen Wiederholung ruft. Dann aber hoffentlich mit einem viel größeren Publikum, denn das haben die Künstler verdient.
Manfred Blanz, Warendorf